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Neustift war im Mittelalter eine Filialgemeinde der Pfarre Natz und wurde um die Mitte des 15. Jahrhunderts selbständige Pfarrei. Beide Pfarren wurden und werden von Neustifter Chorherren betreut. Neben der Stiftskirche wurde schon früh eine eigene Pfarrkirche erbaut: eine Kapelle zur hl. Margareth wird 1293 erstmals erwähnt.

Eine bedeutende Rolle im kirchlichen Leben spielten bis ins 20. Jahrhundert die Bruderschaften. Im Jahre 1440 wurde in der Margarethenkirche die „Bruderschaft Unserer Lieben Frau" errichtet. Diese Bruderschaft wurde 1662 erneuert und 1675 in die Stiftskirche übertragen. Da sie viele Mitglieder in Neustift und in der näheren und weiteren Umgebung hatte, verfügte sie über ansehnliche Geldmittel und trug wesentlich zur Ausstattung des Gotteshauses bei.
Bei Gelegenheit der Volksmission, im Jahr 1848 von den Redemptoristenpatres in Neustift und Natz abgehalten, wurden die Standesbündnisse (Ehemänner, Ehefrauen, Junggesellen und Jungfrauen) als geistliche Vereine errichtet. Bis in die neueste Zeit waren sie von großer Bedeutung für das Pfarrleben.
Durch die Einführung der Pfarrgemeinderäte und die erneuerte Liturgie nehmen die Laien viel stärker am Pfarrleben teil und gestalten es wesentlich mit.